Was ist CBG? Cannabigerol kurz erklärt
CBG ist die Abkürzung für Cannabigerol, ein Cannabinoid der Hanfpflanze. Es gehört zur selben Stoffgruppe wie CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol), ist aber in reifen Pflanzen meist nur in kleinen Mengen enthalten. Bekannt ist CBG vor allem wegen seiner Rolle in der Pflanze: Seine saure Form CBGA ist der gemeinsame Ausgangsstoff, aus dem die Pflanze die Vorstufen von CBD, THC und CBC bildet. Deshalb nennt man CBG oft das Mutter-Cannabinoid. Auch der Name verrät die Herkunft: Die Silbe „ger“ verweist auf die Geranyl-Gruppe, einen der beiden Bausteine, aus denen die Pflanze das Molekül zusammensetzt.
Eine Übersichtsarbeit im Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics fasste 2021 zusammen, dass Hanf mehr als 100 verschiedene Cannabinoide bildet und CBG als Vorläufermolekül der mengenmäßig wichtigsten dient. Zugleich betonen die Autoren, dass zu CBG bislang deutlich weniger geforscht wurde als zu CBD. Wie CBD selbst einzuordnen ist, erklärt der Grundlagenartikel was ist CBD.
Im Handel begegnet dir CBG vor allem als CBG Öl. Bei CBDSÍ ist das ein Vollspektrum-Extrakt mit hohem CBG-Anteil in Bio-zertifiziertem Hanfsamenöl, 100 Prozent Hanf, ohne Aromen und ohne Zusätze. Der Extrakt stammt aus den Niederlanden, abgefüllt wird in Deutschland in einer GMP-zertifizierten Anlage, und für jede Charge liegt ein Laborbericht vor.
Wer CBG und CBD nebeneinander kennenlernen möchte, findet beide Öle im Set aus CBG Öl und Schlaföl: das CBG Öl 20 Prozent zusammen mit dem CBD Schlaföl, das je 500 mg CBD und CBG enthält.
Wie der Stoff in der Pflanze entsteht
Die Hanfpflanze bildet Cannabinoide in den Harzdrüsen (Trichomen) ihrer Blüten und Blätter. Am Anfang steht die Verbindung zweier Bausteine, Olivetolsäure und Geranylpyrophosphat, zu Cannabigerolsäure, kurz CBGA. Von hier aus verzweigt sich der Stoffwechsel: Spezielle Enzyme, sogenannte Synthasen, bauen CBGA in andere Cannabinoid-Säuren um.
| Ausgangsstoff | Enzym | Cannabinoid-Säure | Neutrale Form nach Erhitzen |
|---|---|---|---|
| CBGA | CBDA-Synthase | CBDA | CBD |
| CBGA | THCA-Synthase | THCA | THC |
| CBGA | CBCA-Synthase | CBCA | CBC |
| CBGA | keine Umwandlung | CBGA bleibt erhalten | CBG |
Welche Synthase in einer Pflanze dominiert, bestimmt ihren Chemotyp. Eine Arbeit in FEBS Letters von 2007 beschreibt die CBDA-Synthase als das Enzym, das CBGA in CBDA umwandelt, das vorherrschende Cannabinoid im Faserhanf, also im Nutzhanf. In Rauschhanf-Sorten übernimmt die THCA-Synthase diese Rolle. Wie Cannabinoid-Säuren grundsätzlich funktionieren, beschreibt der Beitrag über Cannabinoide und das Endocannabinoid-System.
Warum die Blüte den meisten Rohstoff liefert
Die Harzdrüsen sitzen besonders dicht auf den weiblichen Blüten und den kleinen Blättern rund um die Blüte. Dort sammeln sich Cannabinoid-Säuren und Terpene in einem klebrigen Harz. Stängel und größere Blätter enthalten deutlich weniger, die Samen praktisch keine Cannabinoide. Deshalb stammt der Extrakt für CBG-Produkte, genau wie für CBD-Öle, aus Blüten und blütennahen Blättern, während Hanfsamenöl als Trägeröl selbst kein CBG mitbringt.
Die Rolle der Decarboxylierung
In der lebenden Pflanze liegen Cannabinoide fast ausschließlich als Säuren vor. Erst Wärme spaltet ein Kohlendioxid-Molekül ab, dieser Vorgang heißt Decarboxylierung. So wird aus CBGA das neutrale CBG, aus CBDA das CBD und aus THCA das THC. Eine Studie in Cannabis and Cannabinoid Research von 2016 hat diesen Schritt bei Temperaturen zwischen 80 und 145 Grad Celsius untersucht.
Das Ergebnis ist für CBG aufschlussreich: THCA wurde in dieser Untersuchung etwa doppelt so schnell umgewandelt wie CBDA und CBGA. Bei CBDA und CBGA verschwand zudem ein Teil der Ausgangsstoffe, ohne dass die Autoren den Verlust vollständig erklären konnten. Für die Herstellung heißt das: Temperatur und Dauer der Erhitzung beeinflussen, wie viel CBG am Ende im Extrakt ankommt.
Säureform und neutrale Form im Laborbericht
Viele Laborberichte weisen CBG und CBGA getrennt aus. Um den möglichen CBG-Gehalt nach vollständiger Decarboxylierung abzuschätzen, rechnen Labore die Säure mit einem Faktor um, der sich aus den Molekülmassen ergibt: CBGA wiegt rund 360,5 g/mol, CBG rund 316,5 g/mol. Aus einem Gramm CBGA können also höchstens etwa 0,88 Gramm CBG entstehen. Steht im Bericht ein „CBG gesamt“, ist diese Umrechnung meist schon eingerechnet; fehlt die Angabe, lohnt ein Blick auf beide Zeilen.
Warum es in reifem Hanf selten ist
Während die Pflanze reift, bauen die Synthasen den Großteil der CBGA in andere Säuren um. In einer reif geernteten Nutzhanfpflanze bleibt deshalb meist nur ein kleiner CBG-Anteil übrig, oft deutlich unter einem Prozent, während CBD das Hauptcannabinoid ist. CBG steht damit am Anfang des Stoffwechselwegs, wird aber mengenmäßig von seinen eigenen Folgeprodukten überholt.
Wie ein reicher Rohstoff entsteht: Züchtung und Erntezeitpunkt
Für CBG-Produkte gibt es zwei Wege. Züchter haben Sorten selektiert, bei denen die Umwandlung von CBGA in andere Cannabinoide genetisch gebremst ist, sodass mehr CBGA in der reifen Blüte bleibt. Daneben wird beschrieben, dass eine frühere Ernte einen höheren CBG-Anteil liefern kann, weil die Umwandlung dann noch nicht abgeschlossen ist. Beide Wege haben ihren Preis in Form von Züchtungsaufwand oder geringerem Ertrag. Solche Sorten werden auch in der Forschung genutzt: Eine Vergleichsstudie zu Extraktionsverfahren aus dem Jahr 2024 arbeitete mit Blüten einer CBD- und CBG-dominanten Hanfsorte, weil sich damit beide Cannabinoide in messbarer Menge verfolgen lassen.
Warum es als teures Cannabinoid gilt
Für dieselbe Menge Cannabinoid braucht es bei CBG in der Regel spezielle Sorten oder mehr Pflanzenmaterial als bei CBD, das im Nutzhanf ohnehin in größeren Mengen vorkommt. Der höhere Preis eines CBG-Produkts spiegelt also den Rohstoff wider, nicht eine besondere Eigenschaft des Stoffs.
Der Vergleich mit Cannabidiol
CBG und CBD stehen auf demselben Stoffwechselweg, unterscheiden sich aber in Menge, Forschungsstand und dem, was über ihre Bindung an Rezeptoren beschrieben ist:
| Merkmal | CBG (Cannabigerol) | CBD (Cannabidiol) |
|---|---|---|
| Saure Vorstufe | CBGA | CBDA |
| Rolle in der Biosynthese | Ausgangsstoff weiterer Cannabinoide | Folgeprodukt aus CBGA über die CBDA-Synthase |
| Anteil in reifem Nutzhanf | meist gering, oft unter einem Prozent | Hauptcannabinoid |
| An Cannabinoid-Rezeptoren beschrieben | Affinität und Aktivität zwischen THC und CBD | geringe Affinität zu CB1 und CB2 |
| Weitere untersuchte Zielstrukturen | Alpha-2-Adrenozeptoren, Serotonin-Rezeptor 5-HT1A | unter anderem Serotonin-Rezeptor 5-HT1A |
| Berauschend | wird nicht als berauschend beschrieben | nicht berauschend |
| Forschungsstand | früh, überwiegend Zell- und Tiermodelle | breiter, aber weiterhin begrenzt |
| Rohstoffaufwand | hoch | vergleichsweise gering |
CBG und CBD sind also keine Konkurrenten, sondern zwei Punkte auf demselben Weg durch den Pflanzenstoffwechsel. Ein Vergleich nach besser oder schlechter führt ins Leere. Aussagekräftiger ist die Frage, welches Profil ein Extrakt abbildet und was der Laborbericht dazu ausweist.
Der entscheidende Unterschied zu THC
THC bindet stark an den CB1-Rezeptor im Nervensystem und ist deshalb berauschend. Für CBG beschreibt die Literatur zwar eine Aktivität an Cannabinoid-Rezeptoren, sie liegt aber zwischen der von THC und CBD und geht nicht mit einer berauschenden Einordnung einher. Chemisch ist CBG sogar die Vorstufe beider Stoffe: Aus derselben CBGA entsteht je nach Enzym THCA oder CBDA.
Für die Praxis ist das der wichtigste Punkt: Ein CBG-Produkt aus Nutzhanf enthält THC höchstens in Spuren, genau wie ein CBD-Öl. Die Details zu Rezeptoren, Rechtslage und Grenzwerten stehen im Beitrag zum Unterschied zwischen CBD und THC.
Kann daraus später THC werden?
Nein. Die Umwandlung von CBGA in THCA ist ein enzymatischer Schritt, der nur in der lebenden Pflanze mithilfe der THCA-Synthase abläuft. Nach der Ernte fehlt dieses Enzym. Erhitzen macht aus CBGA lediglich CBG, aus THCA wird THC. Wie viel THC ein Extrakt enthält, entscheidet sich also auf dem Feld und in der Verarbeitung, nicht bei der Lagerung des fertigen Öls.
Was die Forschung bisher untersucht
Die Studienlage zu CBG ist deutlich dünner als die zu CBD. Der überwiegende Teil der Arbeiten stammt aus Zellkulturen und Tiermodellen, kontrollierte Untersuchungen am Menschen sind selten. Die Übersichtsarbeit „The Pharmacological Case for Cannabigerol“ von 2021 beschreibt ein eigenes Rezeptorprofil: neben den Cannabinoid-Rezeptoren Wechselwirkungen mit Alpha-2-Adrenozeptoren und dem Serotonin-Rezeptor 5-HT1A.
Dieselbe Arbeit hält fest, dass CBG vermarktet wird, obwohl über den Stoff wenig bekannt ist, und dass sowohl mögliche Anwendungsfelder als auch mögliche Risiken weiter untersucht werden müssen. Eine Zulassung als Arzneimittel gibt es für CBG nicht. Aussagen über konkrete Effekte beim Menschen lassen sich aus dem heutigen Forschungsstand nicht ableiten.
Welche Art von Studie was aussagen kann
- Zellstudie: zeigt, ob CBG unter Laborbedingungen an eine Struktur bindet oder einen Signalweg verändert. Sie sagt nichts darüber, ob das im Körper passiert.
- Tiermodell: zeigt Effekte in einem lebenden Organismus, meist bei Mäusen oder Ratten, oft mit Mengen und Verabreichungswegen, die sich nicht auf Menschen übertragen lassen.
- Humanstudie: untersucht Menschen unter kontrollierten Bedingungen. Zu CBG gibt es davon bislang nur sehr wenige, meist kleine Arbeiten.
- Übersichtsarbeit: fasst vorhandene Studien zusammen und bewertet die Beweislage, schafft aber keine neuen Daten.
Warum Laborbefunde keine Alltagsaussage sind
Ein Befund an Zellen zeigt, dass ein Stoff unter Laborbedingungen an eine Struktur binden kann. Ob das im Körper in relevanter Konzentration geschieht, ob der Stoff dort überhaupt ankommt und was daraus folgt, ist damit nicht beantwortet. Die Übertragung vom Tiermodell auf den Menschen scheitert in der Pharmakologie regelmäßig. Seriöse Produktinformation beschreibt deshalb Zusammensetzung, Herkunft und Analysewerte statt Effekte.
Vorsicht bei starken Aussagen im Netz
Rund um neue Cannabinoide entstehen regelmäßig Behauptungen, die sich auf einzelne Studien berufen. Typische Warnzeichen sind fehlende Quellenangaben, Prozentzahlen ohne Bezug und die Übertragung von Zelldaten auf konkrete Beschwerden. Prüfe, ob Autor, Fachzeitschrift und Jahr genannt sind, ob ein DOI angegeben ist und ob es sich um eine Untersuchung am Menschen handelt.
Ähnliche Abkürzungen, verschiedene Stoffe
Im Laborbericht stehen die Kürzel oft direkt untereinander. Sie bezeichnen aber Stoffe mit ganz unterschiedlicher Herkunft:
| Kürzel | Name | Entstehung | Was ein hoher Wert anzeigt |
|---|---|---|---|
| CBG | Cannabigerol | aus CBGA, dem Ausgangsstoff aller Hauptcannabinoide | CBG-reiche Sorte oder besondere Verarbeitung |
| CBC | Cannabichromen | aus CBGA über die CBCA-Synthase | sortenabhängiges Profil |
| CBN | Cannabinol | Abbauprodukt von THC durch Wärme, Licht und Zeit | Alterung oder Wärmebelastung des Materials |
CBG und CBN stehen damit an entgegengesetzten Enden: CBG am Anfang des Stoffwechsels, CBN am Ende eines Abbauprozesses. Eine Studie von 2022 hat gezeigt, dass THC bei Wärme abgebaut wird und dabei CBN entsteht, und zwar umso schneller, je höher die Temperatur ist. Ein auffällig hoher CBN-Wert spricht deshalb eher für älteres oder erhitztes Material.
Im Extrakt: Vollspektrum, Isolat und der Laborwert
Ein CBG-Produkt kann auf einem breiten Extrakt oder auf aufgereinigtem CBG beruhen. Im ersten Fall stehen neben CBG weitere Cannabinoide, Terpene und THC-Spuren im Laborbericht, im zweiten Fall fast nur CBG. Die Begriffe und ihre Unterschiede erklärt der Vergleich Vollspektrum, Breitspektrum und Isolat.
Wie viel davon steckt in einem normalen CBD-Öl?
In einem Vollspektrum-CBD-Öl ist CBG ein Neben-Cannabinoid. Weil reifer Nutzhanf meist nur wenig CBG enthält, liegt der Anteil im Extrakt in der Regel weit unter dem CBD-Gehalt, oft im Bereich weniger Zehntelprozent oder darunter. Ein Öl, das ausdrücklich als CBG-Produkt verkauft wird, beruht dagegen auf CBG-reichem Rohstoff. Welcher Fall vorliegt, zeigt die Cannabinoid-Liste im Laborbericht.
Warum manche Hersteller bewusst auf das breite Profil setzen, geht auf eine Hypothese zurück: den Entourage-Effekt, nach dem Cannabinoide und Terpene zusammenspielen könnten. Die Studienlage dazu ist gemischt. Belegbar ist der Unterschied in der Zusammensetzung, ein Unterschied im Nutzen ist es nicht.
Produkte einordnen: diese Angaben zählen
CBG Öl ist eine Produktbezeichnung, keine Mengenangabe. Für die Einordnung zählen dieselben Punkte wie bei jedem Hanfprodukt, plus ein CBG-spezifischer:
- CBG-Wert im Laborbericht: Der Gehalt muss in der Analyse der Charge stehen, nicht nur in der Produktbeschreibung.
- Spektrum: Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat, erkennbar an der Liste der gemessenen Cannabinoide.
- THC-Wert: gemessener Wert oder „nicht nachweisbar“ samt Bestimmungsgrenze.
- Trägeröl und Zutaten: benanntes Trägeröl, keine zugesetzten Aromen, die den Eigengeschmack überdecken.
- Herkunft und Abfüllung: Herkunft des Extrakts und Ort der Abfüllung sind angegeben.
Fehlt der CBG-Wert in der Analyse, lässt sich ein CBG-Produkt nicht überprüfen. Dann bleibt offen, ob die Bezeichnung zur tatsächlichen Zusammensetzung passt.
Preise fair vergleichen
Flaschengröße und Prozentangabe unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Vergleichbar werden Angebote erst über den Preis je 100 mg Cannabinoid: Preis der Flasche geteilt durch den Cannabinoid-Gehalt in Milligramm, mal 100. Ein Beispiel aus dem CBD-Bereich: 2.000 mg CBD für 19,95 € ergeben 1,00 € je 100 mg. Bei CBG-Produkten liegt dieser Wert wegen des knapperen Rohstoffs in der Regel höher. Wichtig ist, dass du den im Laborbericht gemessenen Gehalt einsetzt, nicht nur die Angabe auf dem Etikett.
Lagerung: warum Wärme und Licht dem Profil schaden
Cannabinoide sind empfindlich. Die Studie von 2022 zum Abbau von THC und CBD zeigt, dass die Umwandlung mit steigender Temperatur schneller abläuft. Für jedes Hanföl gilt deshalb: dunkel, kühl und gut verschlossen lagern, damit Licht, Wärme und Sauerstoff das Cannabinoid-Profil möglichst wenig verändern. Ein Laborbericht beschreibt den Zustand zum Prüfzeitpunkt, nicht nach Monaten auf der Fensterbank.
Rechtlicher Rahmen in Deutschland
CBG ist kein eigenständig geregelter Stoff. Für CBG-Produkte gelten dieselben Regeln wie für andere Hanfextrakte, weil sie aus derselben Pflanze stammen. Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) definiert Nutzhanf in § 1 Nr. 9 über zertifizierte EU-Sorten oder einen THC-Gehalt von höchstens 0,3 Prozent und verlangt, dass ein Missbrauch zu Rauschzwecken ausgeschlossen ist. Der Grenzwert bezieht sich auf die Pflanze; den THC-Wert im fertigen Öl zeigt die chargenbezogene Analyse.
Als Lebensmittel sind cannabinoidhaltige Hanfextrakte in der EU nach dem Novel-Food-Recht bislang nicht zugelassen. Die EFSA hat im Februar 2026 ihre Stellungnahme zur Sicherheit von CBD aktualisiert; eine eigene Bewertung für CBG gibt es nicht. Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung, Stand: September 2026.
Fazit: was feststeht und was offen bleibt
CBG ist ein Cannabinoid der Hanfpflanze und in seiner sauren Form CBGA der Ausgangsstoff, aus dem CBD, THC und CBC entstehen. In reifem Nutzhanf bleibt davon wenig übrig, deshalb sind CBG-reiche Rohstoffe aufwendiger. CBG wird nicht als berauschend beschrieben, und die Forschung steht am Anfang: Beschrieben sind Rezeptorbindungen im Labor, belastbare Aussagen für den Menschen fehlen.
Wer CBG-Produkte vergleicht, achtet deshalb auf das, was sich messen lässt: den CBG-Wert in der Analyse, das Spektrum, den THC-Wert, das Trägeröl und die Herkunft. Stimmen diese Angaben, ist ein CBG-Produkt so nachvollziehbar wie jedes gut dokumentierte CBD-Öl.