Für die Dosierung von CBD Öl bei Hunden gibt es keine amtliche Vorgabe. Was es gibt, sind Herstellerangaben und eine kleine Zahl veterinärmedizinischer Studien. Diese Seite ordnet ein, was dort beschrieben wird, und nennt bewusst keine Mengen je Kilogramm und keine Tropfenzahlen. Sie ersetzt keine tierärztliche Beratung: Ob CBD für deinen Hund überhaupt in Frage kommt, gehört in genau diese Beratung. Die Öle von CBDSÍ sind für Menschen hergestellt und nicht als Tierprodukt ausgelobt.
CBD Öl hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit bei Hundebesitzern gewonnen. Dieser Artikel dient als Informationsquelle zu Herstellerangaben, Studienlage und Praxis rund um CBD Öl bei Hunden. Lesezeit: ca. 5 Minuten.
CBD Öl Dosierungsrechner für Hunde
Ein Rechner kann Milligramm-Angaben lediglich in Tropfen umrechnen. Er weiß nichts über Alter, Gesundheitszustand oder Medikamente deines Hundes und ersetzt deshalb keine tierärztliche Beratung. Sein Ergebnis ist keine Empfehlung von CBDSÍ.
CBD Öl ist in verschiedenen Konzentrationen erhältlich, typischerweise von 2,5 bis 20 Prozent. Die Prozentzahl gibt an, wie viel CBD in 10 ml steckt: 5 Prozent entsprechen 500 mg, 10 Prozent 1.000 mg.
Die Umrechnung zeigt dir also nur, welcher Tropfenzahl eine Milligramm-Angabe bei einer bestimmten Konzentration entspricht. Ein 10 Prozent Öl enthält pro Tropfen doppelt so viel CBD wie ein 5 Prozent Öl. Wer die Tropfenzahl eines Ratgebers oder Rechners liest, sollte deshalb immer die Konzentration daneben lesen.
Gibt es eine richtige CBD Öl Dosierung für Hunde?
Eine amtliche oder tierärztlich anerkannte Dosierempfehlung für CBD beim Hund gibt es nicht. Was Hersteller als Start- und Steigerungsschema nennen, ist keine geprüfte Empfehlung, und welche Menge überhaupt für einen bestimmten Hund in Frage kommt, ist eine Frage für die tierärztliche Beratung.
Halter setzen CBD Öl bei Hunden nach eigenen Angaben zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens ein. In Umfragen und Erfahrungsberichten werden vor allem Stresssituationen wie Gewitter, Feuerwerk oder Autofahrten genannt. Studien untersuchen darüber hinaus ältere Hunde mit Gelenkbeschwerden. CBD Öl wird nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Katzen und Pferden eingesetzt; die Studienlage ist bei allen drei Tierarten begrenzt.
Eine Studie der Cornell University (Gamble et al., 2018) untersuchte CBD über vier Wochen bei Hunden mit Osteoarthritis. Die Autoren berichten von einer besseren Bewertung der Beweglichkeit durch Halter und Tierärzte, weisen aber auf die kleine Stichprobe von 16 Hunden hin. Eine Sicherheitsstudie (Vaughn et al., 2020) beschreibt eskalierende Mengen bei gesunden Hunden als gut verträglich.
Faktoren, die die CBD Öl Dosierung beeinflussen
Welche Menge in der Literatur genannt wird, hängt von mehreren individuellen Faktoren ab. Neben dem Körpergewicht als Hauptfaktor spielen Alter, Gesundheitszustand und die individuelle Empfindlichkeit eine Rolle.
Das Endocannabinoid-System deines Hundes reagiert individuell auf Cannabidiol. Die Gabe von CBD Öl gehört immer mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abgesprochen, insbesondere wenn dein Hund bereits Medikamente erhält oder Vorerkrankungen hat.
Körpergewicht als Hauptfaktor
In Studien und bei Herstellern werden Mengen je Kilogramm Körpergewicht angegeben. Eine Tabelle mit Mengen nach Gewichtsklassen steht hier bewusst nicht: Solche Tabellen geben Herstellerangaben wieder, sind nicht amtlich und berücksichtigen weder Alter noch Gesundheitszustand noch Medikamente. Wie viel mg CBD pro kg für einen bestimmten Hund überhaupt in Frage kommt, beurteilt die Tierärztin oder der Tierarzt.
Gesundheitszustand und Studienlage
Zu Stresssituationen liegen einzelne Studien vor. Eine Untersuchung (Hunt et al., 2023) gab Hunden vor einer Autofahrt oder einer Trennung vom Halter CBD oder ein Placebo und beschreibt geringere Stressmarker in der CBD-Gruppe. Andere Untersuchungen fanden bei Lärm keinen Unterschied zur Kontrollgruppe. Die Studienlage ist damit uneinheitlich.
Zu älteren Hunden mit Gelenkbeschwerden bezeichnen die Autoren der bereits erwähnten Studie (Gamble et al., 2018) ihre Ergebnisse selbst als vorläufig.
Bei Epilepsie und Krampfanfällen gehört die Frage ausschließlich in die tierärztliche Beratung, weil hier individuelle Faktoren und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten besonders berücksichtigt werden müssen. Eine Studie der Colorado State University (McGrath et al., 2019) hat CBD in diesem Bereich mit 26 aufgenommenen Hunden untersucht und berichtet von einer kleinen Stichprobe mit begrenzter Aussagekraft.

Gibt es verlässliche Dosierungstabellen nach Hundegewicht?
Nein. Tabellen, die Milligramm oder Tropfen nach Hundegewicht aufschlüsseln, geben Herstellerangaben wieder, keine geprüften Empfehlungen. Dazu kommt, dass die Tropfenzahl je nach Konzentration und Pipette schwankt: Ein 10-prozentiges Öl enthält je Tropfen etwa doppelt so viel CBD wie ein 5-prozentiges. Deshalb stehen hier keine Tropfenzahlen. Ob CBD für deinen Hund in Frage kommt, klärst du mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.
Welche CBD Öl Konzentrationen gibt es?
CBD Öle werden in Konzentrationen von etwa 2,5 bis 30 Prozent angeboten. Hersteller von Tierprodukten ordnen ihre Konzentrationen oft Hundegrößen zu. Das sind Herstellerangaben, keine geprüfte Empfehlung, und sie ersetzen nicht die tierärztliche Beratung.
Anwendung und Verabreichung von CBD Öl beim Hund
Eine Verabreichungsanleitung gibt diese Seite bewusst nicht. Ob CBD für deinen Hund in Frage kommt und in welcher Form, entscheidet die Tierärztin oder der Tierarzt.
Direkte Gabe ins Maul
Hersteller beschreiben die Gabe auf die Maulschleimhaut; pharmakokinetische Studien beschreiben dort eine teilweise Aufnahme über die Schleimhaut. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung steht hier bewusst nicht.

Mischung mit Futter oder Leckerlis
Pharmakokinetische Studien beschreiben, dass die Aufnahme über den Verdauungstrakt langsamer verläuft und von fetthaltigem Futter beeinflusst wird. Welche Form für deinen Hund in Frage kommt, klärst du mit der Tierarztpraxis.
Wer entscheidet über Dosierungssteigerung und Anpassung?
Ein Steigerungsschema gibt diese Seite bewusst nicht. Ob, wann und wie eine Menge verändert wird, entscheidet die Tierärztin oder der Tierarzt. Hilfreich für dieses Gespräch sind Notizen zu Verhalten, Aktivität und möglichen Nebenwirkungen deines Hundes.
Wie wird CBD beim Hund aufgenommen?
Pharmakokinetische Studien beschreiben, dass CBD beim Hund teilweise über die Maulschleimhaut und überwiegend über den Verdauungstrakt aufgenommen wird; fetthaltiges Futter beeinflusst die Aufnahme.
Faktoren wie der individuelle Stoffwechsel, das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand des Hundes beeinflussen die Aufnahme. Ältere Hunde mit langsamerem Stoffwechsel bauen CBD nach Literaturangaben langsamer ab.
Pharmakokinetische Studien bei Hunden beschreiben eine Halbwertszeit von einigen Stunden.
Nebenwirkungen und Sicherheitshinweise
Die WHO beschreibt CBD in ihrem Bericht von 2018 als grundsätzlich gut verträglich, und veterinärmedizinische Studien berichten von einem günstigen Sicherheitsprofil bei Hunden. Eine zwölfwöchige Untersuchung an Hunden und Katzen (Deabold et al., 2019) beschreibt keine schwerwiegenden Nebenwirkungen.
Mögliche Nebenwirkungen bei CBD Öl für Hunde, wie sie in Studien beschrieben werden:
-
Müdigkeit: vor allem zu Beginn beschrieben
-
Durchfall: vor allem bei empfindlichem Magen
-
Appetitveränderungen: Gelegentlich verminderter oder gesteigerter Appetit
-
Trockenes Maul: Durch Beeinflussung der Speichelproduktion
Bei gleichzeitiger Gabe von Medikamenten ist die Rücksprache mit der Tierärztin oder dem Tierarzt unverzichtbar. CBD kann die Verstoffwechselung bestimmter Arzneimittel über Leberenzyme beeinflussen.
Überdosierung vermeiden
Das Sicherheitsprofil von CBD bei Hunden wird in aktuellen Studien als günstig beschrieben. In der Untersuchung von Deabold et al. (2019) wurden über zwölf Wochen keine schädlichen Effekte festgestellt; in anderen Studien wurden erhöhte Leberwerte beobachtet.
Anzeichen einer zu hohen Menge, wie Tierärzte sie beschreiben:
-
Ausgeprägte Müdigkeit und Lethargie
-
Erbrechen oder starker Durchfall
-
Unsicherer Gang oder Koordinationsprobleme
-
Übermäßiges Speicheln
Bei solchen Anzeichen gehört der Hund umgehend in die Tierarztpraxis; alle weiteren Schritte legt die Tierärztin oder der Tierarzt fest.
Jede Frage zu Menge und Dauer gehört in die tierärztliche Beratung.

Qualitätskriterien für CBD Öl für Hunde
Die Produktqualität entscheidet darüber, ob die Milligramm-Angabe auf dem Etikett überhaupt stimmt. Hunde reagieren empfindlich auf THC, deshalb zählt der im Laborbericht ausgewiesene THC-Wert des fertigen Produkts; die Grenze von 0,3 Prozent gilt nur für die Nutzhanf-Pflanze.
Wichtige Qualitätsmerkmale:
-
Laborgeprüft mit Analysezertifikat (Certificate of Analysis)
-
Biologischer Anbau der Hanfpflanze
-
CO2 Extraktion für reine, lösungsmittelfreie Produkte
-
Vollspektrum-Formulierung mit dem vollständigen Pflanzenstoffprofil
-
Spezielle Formulierung für Tiere
Vollspektrum CBD Öl enthält neben CBD weitere natürliche Cannabinoide und Terpene. Das Zusammenspiel dieser Pflanzenstoffe wird als Entourage Effekt beschrieben und ist der Grund, warum Vollspektrum-Extrakte in Studien getrennt von Isolaten betrachtet werden.
Trägeröle und Zusatzstoffe
Das Trägeröl bestimmt Geschmack und Konsistenz des CBD Öls. Verbreitet sind:
Geeignete Trägeröle:
-
MCT-Öl: geschmacksneutral
-
Hanfsamenöl: enthält von Natur aus Omega-Fettsäuren
-
Olivenöl: dickflüssiger
Zu vermeidende Zusatzstoffe:
-
Xylitol (giftig für Hunde!)
-
Künstliche Aromen und Farbstoffe
-
Alkoholbasierte Extrakte
-
Konservierungsstoffe
Der Unterschied zwischen Vollspektrum-Produkten und CBD-Isolat liegt im Spektrum der Inhaltsstoffe: Vollspektrum enthält neben CBD weitere Cannabinoide und Terpene, während Isolat nur reines Cannabidiol enthält. In der Fachliteratur werden für Hunde überwiegend Vollspektrum-Formulierungen beschrieben.
Achte beim Kauf auch darauf, ob das Produkt speziell für Tiere entwickelt wurde oder ob es sich um ein Humanprodukt handelt. Tierprodukte sind oft auf die jeweilige Art abgestimmt und berücksichtigen, dass beispielsweise Katzen empfindlicher auf Terpene reagieren als Hunde. Die Öle von CBDSÍ sind Humanprodukte und nicht als Tierprodukt ausgelobt.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Dosier- oder Verzehrempfehlung. CBDSÍ Öle sind Produkte zur Pflege und Reinigung des Mundraums und nicht als Tierprodukt ausgelobt. Bei Tieren gilt: Jede Frage zu CBD gehört in die tierärztliche Beratung. Stand: September 2026.