Was ist Cannabisöl? Die Definition
Cannabisöl ist kein geschützter Produktname, sondern ein Sammelbegriff: ein Öl, in dem Inhaltsstoffe der Pflanzengattung Cannabis gelöst sind. Welche Inhaltsstoffe das sind und in welcher Menge, entscheidet darüber, ob ein Öl frei verkäuflich ist, nur auf ärztliche Verschreibung abgegeben wird oder als Speiseöl im Supermarkt steht. Der Name allein verrät das nicht.
Dass CBD Öle so oft Cannabisöl genannt werden, hat einen botanischen Grund. Nutzhanf und THC-reiche Sorten gehören zur selben Pflanzenart, Cannabis sativa L. Hanf und Cannabis sind also keine zwei Pflanzen, sondern zwei Wörter für dieselbe Gattung. Was ein Öl ausmacht, ist deshalb nicht die Pflanze, sondern die Sorte, der verwendete Pflanzenteil und das Cannabinoidprofil des Extrakts.
Wie fein die Linien verlaufen, zeigt das Konsumcannabisgesetz. Es definiert Cannabis als Pflanzen, Blüten, sonstige Pflanzenteile und Harz der Gattung Cannabis einschließlich ihrer Inhaltsstoffe und Zubereitungen. Ausdrücklich ausgenommen sind unter anderem CBD, Nutzhanf und Cannabis zu medizinischen Zwecken (§ 1 Nr. 8 KCanG). Ein THC-reiches Öl fällt damit unter den Cannabis-Begriff, CBD als Stoff dagegen nicht.
Die Öle von CBDSÍ gehören zur frei verkäuflichen Variante. Das Vollspektrum CBD Öl 20 Prozent besteht aus einem Hanfextrakt aus den Niederlanden, gelöst in Bio-Hanfsamenöl, abgefüllt in Deutschland in einer GMP-zertifizierten Anlage. Es enthält 2.000 mg CBD je Flasche, kommt ohne Aromen und Zusätze aus und kostet 19,95 €, jede Charge ist laborgeprüft.
Drei Bedeutungen eines Begriffs im Vergleich
Im Sprachgebrauch stehen hinter dem Wort Cannabisöl drei verschiedene Produkte. Die Tabelle trennt sie nach Rohstoff, Inhalt und Rechtsrahmen (Stand September 2026, keine Rechtsberatung).
| Merkmal | CBD Öl aus Nutzhanf | Cannabisöl mit THC (Medizinalcannabis) | Hanfsamenöl |
|---|---|---|---|
| Rohstoff | Extrakt aus Blüten und Blättern von Nutzhanf, gelöst in einem Trägeröl | Extrakt aus THC-reichen Blüten aus staatlich kontrolliertem Anbau | gepresste Samen des Nutzhanfs |
| Hauptcannabinoid | CBD | THC, je nach Präparat zusätzlich CBD | keins in nennenswerter Menge |
| Berauschend | nein | ja | nein |
| THC | Vollspektrum: in Spuren; Breitspektrum: weitgehend entfernt; Restwert jeweils im Laborbericht der Charge | definierter Gehalt je Präparat | nur als Verunreinigung, höchstens 7,5 mg je Kilogramm |
| Rechtsrahmen | frei verkäuflich, als Lebensmittel nicht zugelassen | Medizinal-Cannabisgesetz, verschreibungspflichtig | Lebensmittel |
| Bezugsweg | Fachhandel und Onlineshops | Apotheke gegen ärztliche Verschreibung | Supermarkt, Bioladen |
Am meisten Verwirrung stiftet die dritte Spalte. Hanfsamenöl stammt zwar von derselben Pflanze, enthält aber praktisch keine Cannabinoide, weil Samen kein cannabinoidhaltiges Harz bilden. Was es stattdessen enthält und wofür es verwendet wird, erklärt der Beitrag über Hanföl.
Woraus es besteht: Extrakt und Trägeröl
Cannabinoide wie CBD und THC entstehen im Harz der Drüsenhaare, die vor allem an Blüten und blütennahen Blättern sitzen. Für ein Cannabisöl werden deshalb diese Pflanzenteile extrahiert. Der Extrakt ist zähflüssig und hoch konzentriert und wird in einem Trägeröl gelöst, damit er sich abfüllen und genau deklarieren lässt. Die Prozentangabe auf der Flasche beschreibt, wie viel CBD im fertigen Öl steckt.
| Prozentangabe | CBD in 10 ml | rechnerisch je Tropfen (rund 300 Tropfen je Flasche) |
|---|---|---|
| 5 Prozent | 500 mg | rund 1,7 mg |
| 10 Prozent | 1.000 mg | rund 3,3 mg |
| 20 Prozent | 2.000 mg | rund 6,7 mg |
| 30 Prozent | 3.000 mg | 10 mg |
Die Tropfenwerte sind reine Umrechnungen der Füllmenge und keine Empfehlung. Neben der Konzentration unterscheidet sich ein CBD Öl im Spektrum des Extrakts. Vollspektrum enthält neben CBD weitere Cannabinoide, Terpene und THC in Spuren. Bei Breitspektrum wird das THC weitgehend entfernt, ein Restwert bleibt und steht im Laborbericht der Charge. Ein Isolat ist weitgehend reines CBD ohne die übrigen Pflanzenstoffe.
Beim Trägeröl gibt es verschiedene Möglichkeiten, verbreitet sind Hanfsamenöl und andere Pflanzenöle. Bei CBDSÍ ist es Bio-Hanfsamenöl, damit besteht das fertige Öl zu 100 Prozent aus Hanf. Das Trägeröl bestimmt Geschmack und Farbe mit, am CBD-Gehalt ändert es nichts.
Die Umrechnungen in der Tabelle gelten für Flaschen mit 10 ml und rund 300 Tropfen. Bei anderen Füllmengen oder anderen Pipetten ändert sich der Wert je Tropfen, deshalb ist der Gesamtgehalt in Milligramm die verlässlichere Vergleichsgröße. Auch der Preis lässt sich darüber fair vergleichen, am besten als Preis je 100 mg CBD.
THC: welche Grenzen gelten
Die bekannteste Zahl ist 0,3 Prozent. Die Zahl stammt aus der Definition von Nutzhanf in § 1 Nr. 9 KCanG und bezieht sich auf die Pflanze: Nutzhanf stammt aus zertifiziertem Saatgut von Sorten aus dem EU-Sortenkatalog oder hat einen THC-Gehalt von höchstens 0,3 Prozent. Zusätzlich muss der Umgang damit gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dienen, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen.
Für ein fertiges CBD Öl ist die 0,3-Prozent-Zahl deshalb nicht der alleinige Maßstab. Entscheidend ist, dass das Produkt keinen Rausch ermöglicht, und das belegt der chargenbezogene Laborbericht mit dem gemessenen THC-Wert. Bei Vollspektrum-Ölen stehen dort Spuren. Auch bei Breitspektrum-Ölen, aus denen THC weitgehend entfernt wird, bleibt ein messbarer Restwert, der Blick in den Bericht gehört also in beiden Fällen dazu. Laborberichte geben THC meist in Prozent oder in Milligramm je Gramm an; 0,05 Prozent entsprechen 0,5 mg je Gramm Öl.
Ganz andere Größenordnungen gelten an den beiden Rändern. Für Hanfsamenöl als Lebensmittel legt das EU-Recht einen Höchstgehalt von 7,5 mg THC je Kilogramm fest, das sind 0,00075 Prozent. Ein Cannabisöl zu medizinischen Zwecken hat dagegen einen definierten, pharmakologisch wirksamen THC-Gehalt und ist genau deshalb verschreibungspflichtig. Alle Angaben geben den Stand September 2026 wieder und sind keine Rechtsberatung.
THC-haltige Öle: nur auf ärztliche Verschreibung
THC-haltiges Cannabisöl regelt das Medizinal-Cannabisgesetz. Es zählt zu Cannabis zu medizinischen Zwecken ausdrücklich auch Delta-9-Tetrahydrocannabinol einschließlich Dronabinol und Zubereitungen daraus (§ 2 Nr. 1 MedCanG). Verschreiben dürfen es nur Ärztinnen und Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte sind ausgenommen (§ 3 Abs. 1 MedCanG). An Patientinnen und Patienten abgegeben wird es nur in der Apotheke gegen Vorlage der Verschreibung (§ 3 Abs. 2 MedCanG).
Medizinalcannabis umfasst damit mehr als Öl. Nach der Definition des Gesetzes gehören getrocknete Blüten aus staatlich kontrolliertem Anbau ebenso dazu wie Extrakte und Zubereitungen mit dem Arzneistoff Dronabinol. Ein ärztlich verschriebenes Cannabisöl ist also eine von mehreren Darreichungsformen, keine eigene Produktkategorie.
Das Konsumcannabisgesetz öffnet dafür keinen zweiten Weg. Anbauvereinigungen dürfen Cannabis nach § 19 Abs. 1 KCanG ausschließlich in Reinform als Marihuana oder Haschisch an ihre Mitglieder weitergeben, ein Öl gehört nicht dazu. Ein frei verkäufliches Öl mit berauschendem THC-Gehalt sehen weder das KCanG noch das MedCanG vor.
Ob ein THC-haltiges Präparat im Einzelfall infrage kommt, entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt im Rahmen einer Behandlung. Für diesen Beitrag heißt das: Medizinalcannabis wird hier nur eingeordnet, nicht bewertet.
THCA, CBDA und Decarboxylierung
In der lebenden Pflanze liegen die meisten Cannabinoide nicht als THC und CBD vor, sondern als ihre Säureformen THCA und CBDA. Erst durch Wärme spaltet sich eine Carboxylgruppe ab, und aus THCA wird THC, aus CBDA wird CBD. Dieser Schritt heißt Decarboxylierung, und er erklärt, warum ein Extrakt je nach Verarbeitung ein anderes Profil hat. Wie der Vorgang chemisch abläuft, beschreibt der Beitrag zur Decarboxylierung von CBDA zu CBD.
Die Umwandlung hat auch rechtliche Folgen. Die EU rechnet bei ihren THC-Höchstgehalten für Hanflebensmittel THC und THCA zusammen, weil THCA bei der Verarbeitung zu THC werden kann. Dabei geht THCA mit dem Faktor 0,877 in die Summe ein, der den Masseverlust durch die abgespaltene Carboxylgruppe berücksichtigt. Laborberichte weisen deshalb häufig beide Formen aus und nennen daraus einen Gesamtwert.
Für den Vergleich von CBD Ölen folgt daraus eine praktische Regel. Ob im Laborbericht viel CBDA oder viel CBD steht, hängt davon ab, ob und wie stark der Extrakt erwärmt wurde. Für CBDA gilt derselbe Umrechnungsfaktor von 0,877. Wer zwei Öle vergleicht, prüft deshalb, ob die Prozentangabe auf dem Etikett nur CBD meint oder CBD zusammen mit umgerechnetem CBDA.
CBD und THC: der Unterschied
THC ist das Cannabinoid, das den Rausch auslöst, und der Grund, warum THC-haltige Öle streng reguliert sind. Seit April 2024 regeln das nicht mehr das Betäubungsmittelgesetz, sondern das KCanG für Konsumcannabis und das MedCanG für Cannabis zu medizinischen Zwecken. CBD berauscht nicht. Die Weltgesundheitsorganisation hielt 2018 in ihrem kritischen Bericht zu Cannabidiol fest, dass CBD beim Menschen keine Effekte zeigt, die auf ein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial hindeuten, und im Allgemeinen gut vertragen wird. Wie sich beide Stoffe chemisch und rechtlich unterscheiden, erklärt der Beitrag zum Unterschied zwischen CBD und THC.
Neben CBD und THC bildet die Pflanze weitere Cannabinoide wie CBG oder CBN, dazu Terpene und Flavonoide. In einem Vollspektrum-Öl bleiben sie zum Teil erhalten, in einem Isolat nicht. CBN gilt dabei als Abbauprodukt von THC, das mit dem Alter des Pflanzenmaterials zunimmt. Wer tiefer einsteigen will, was ist CBD und wie es sich von den übrigen Cannabinoiden abgrenzt, findet das im Grundlagenbeitrag.
Was die Forschung untersucht
Die Frage nach der Wirkung lässt sich für Cannabisöl nicht pauschal beantworten, weil der Begriff so verschiedene Produkte umfasst. Für THC-haltige Arzneimittel liegt die Bewertung bei der Ärztin oder dem Arzt. Frei verkäufliche CBD Öle dürfen nicht mit Gesundheitswirkungen beworben werden, und das hat einen sachlichen Grund in der Datenlage. Hinzu kommt ein Übertragungsproblem: Viele Studien, die unter dem Stichwort Cannabis laufen, untersuchen THC-haltige Präparate oder Kombinationen aus THC und CBD. Deren Ergebnisse lassen sich nicht auf ein CBD Öl aus Nutzhanf übertragen, und umgekehrt.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Februar 2026 ihre Stellungnahme zur Sicherheit von CBD als neuartiges Lebensmittel aktualisiert. Darin bestätigt sie, dass die 2022 benannten Datenlücken fortbestehen, unter anderem zu Leber, Verdauungstrakt, Hormonsystem, Nervensystem und Fortpflanzung. Für Menschen unter 25 Jahren, für Schwangere und Stillende sowie für Menschen, die Medikamente einnehmen, konnte die EFSA die Sicherheit von CBD nicht feststellen.
Beschreiben lässt sich ein CBD Öl deshalb zuverlässig über das, was messbar ist: Konzentration, Spektrum, Trägeröl, Herkunft und den Laborbericht der Charge. Hinzu kommt ein Punkt, den schon der WHO-Bericht von 2018 nennt: Berichtete unerwünschte Effekte können auf Wechselwirkungen zwischen CBD und Medikamenten zurückgehen. Wer Medikamente einnimmt, schwanger ist oder stillt, bespricht die Verwendung deshalb vorher ärztlich.
Rechtsstand in Deutschland
Die Rechtslage hängt an der Variante. Der Überblick gibt den Stand September 2026 wieder und ersetzt keine Rechtsberatung.
- CBD Öl aus Nutzhanf: CBD ist vom Cannabis-Begriff des KCanG ausgenommen. Als Lebensmittel ist CBD nicht zugelassen: Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gilt es als neuartiges Lebensmittel ohne Zulassung und ist als Lebensmittel nicht verkehrsfähig (Stand April 2025).
- Cannabisöl mit THC: Medizinalcannabis nach MedCanG, nur auf ärztliche Verschreibung und nur aus der Apotheke.
- Hanfsamenöl: gewöhnliches Lebensmittel, kein Novel Food, mit einem EU-Höchstgehalt für THC-Verunreinigungen.
Für die Frage, unter welchen Bedingungen CBD Produkte in Deutschland verkauft und besessen werden dürfen, gibt es eine ausführliche Einordnung: Ist CBD in Deutschland legal.
Etikett und Laborbericht lesen
Weil der Name wenig aussagt, lohnt der Blick auf die Angaben. Ein seriös deklariertes CBD Öl nennt mindestens diese Punkte:
- CBD-Menge: in Milligramm je Flasche und als Prozentwert.
- Spektrum: Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat.
- Trägeröl: welches Öl verwendet wird und ob Aromen zugesetzt sind.
- Laborbericht: chargenbezogen, mit CBD-Gehalt und THC-Wert, bei Breitspektrum einschließlich des Restwerts.
- Herkunft und Abfüllung: woher der Extrakt stammt und wo abgefüllt wird.
Fehlt eine dieser Angaben, lässt sich das Öl kaum einordnen. Aufschlussreich ist auch, was auf einem seriösen Etikett nicht steht: Ein CBD Öl darf in Deutschland weder mit Gesundheitswirkungen beworben noch als Lebensmittel angeboten werden. Versprechen dieser Art auf Flasche oder Produktseite sind deshalb eher ein Warnsignal als ein Qualitätsmerkmal. Wer Öle nach diesen Kriterien nebeneinander vergleichen möchte, findet Vollspektrum- und Breitspektrum-Öle in der Kategorie Cannabisöl kaufen.
Beim Laborbericht selbst lohnen drei Prüfschritte. Erstens: Stimmt die Chargennummer auf dem Bericht mit der auf der Flasche überein? Zweitens: Nennt der Bericht das Prüflabor und das Analysedatum? Drittens: Sind CBD, THC und die Säureformen einzeln ausgewiesen, damit sich ein Gesamtwert nachvollziehen lässt? Ein Bericht ohne Chargenbezug belegt nur, dass irgendeine Probe irgendwann geprüft wurde. Die Laborberichte zu den Ölen von CBDSÍ sind im Shop veröffentlicht.
Begriffe kurz erklärt
Auf Etiketten, in Laborberichten und in Gesetzestexten tauchen immer wieder dieselben Fachbegriffe auf. Die wichtigsten in einem Satz:
- Cannabis sativa L.: botanischer Name der Pflanzenart, zu der Nutzhanf und THC-reiche Sorten gleichermaßen gehören.
- Nutzhanf: Hanf aus zugelassenen Sorten des EU-Sortenkatalogs oder mit höchstens 0,3 Prozent THC in der Pflanze, verwendet für gewerbliche oder wissenschaftliche Zwecke.
- Hanfextrakt: konzentrierter Auszug aus Blüten und Blättern mit Cannabinoiden, Terpenen und weiteren Pflanzenstoffen.
- Trägeröl: Pflanzenöl, in dem der Extrakt gelöst wird; es prägt Geschmack und Farbe, nicht den CBD-Gehalt.
- Vollspektrum (Full Spectrum): Extrakt mit dem breiten Profil der Pflanze, einschließlich THC in Spuren.
- Breitspektrum (Broad Spectrum): Extrakt, aus dem THC weitgehend entfernt wurde; der Restwert steht im Laborbericht der Charge.
- Isolat: weitgehend reines, kristallines CBD ohne die übrigen Pflanzenstoffe.
- Dronabinol: Arzneistoffname für Delta-9-THC, in Deutschland nur auf ärztliche Verschreibung erhältlich.
- Laborbericht: chargenbezogene Analyse eines Prüflabors, oft auch Analysezertifikat genannt, mit den gemessenen Cannabinoidgehalten.
Fünf Missverständnisse
- „Cannabisöl ist dasselbe wie Hanföl.“ Nein. Hanföl ist meist Hanfsamenöl, ein Speiseöl praktisch ohne Cannabinoide.
- „Die 0,3 Prozent gelten für das fertige Öl.“ Die Zahl steht in der Definition von Nutzhanf und beziehen sich auf die Pflanze. Für das Öl zählt, dass kein Rausch möglich ist, belegt durch den Laborbericht.
- „CBD Öl berauscht.“ CBD berauscht nicht. Laut WHO zeigt es beim Menschen keine Anzeichen eines Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzials.
- „Breitspektrum enthält gar kein THC.“ Das THC wird weitgehend entfernt, ein Restwert bleibt und steht im Laborbericht der Charge.
- „THC-Öl gibt es im Cannabis-Club.“ Anbauvereinigungen dürfen nur Marihuana und Haschisch weitergeben. THC-haltige Öle gibt es nur auf Rezept in der Apotheke.
Die Liste zeigt das Grundmuster: Ob ein Cannabisöl legal, berauschend oder ein Lebensmittel ist, entscheiden Rohstoff, Cannabinoidprofil und Laborwert, nicht das Wort auf dem Etikett.