Ratgeber · CBD Sicherheit und Alltag

CBD Raucherentwöhnung: Forschungsstand und Grenzen

Zur CBD Raucherentwöhnung gibt es bisher nur kleine Pilot- und Laborstudien, und eine Übersichtsarbeit von 2025 wertet die Belege für CBD beim Aufhören als begrenzt und nicht schlüssig. CBD ist kein Rauchstopp-Mittel. Bewährt sind Beratung und zugelassene Medikamente, kostenfrei erreichbar über das Portal rauchfrei-info.de des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit.

Zwei Glasfläschchen mit Hanföl neben Hanfsamen und gestapelten Steinen, Ratgeber CBD und Rauchstopp

CBD Raucherentwöhnung: was die Forschung bisher untersucht

Zur CBD Raucherentwöhnung gibt es Forschung, aber nur wenige kleine Studien am Menschen. Am häufigsten zitiert werden zwei Arbeiten aus London: eine Pilotstudie von 2013 mit 24 Rauchenden und einem CBD-Inhalator sowie eine Laborstudie von 2018 mit 30 Rauchenden und einer einmaligen Gabe. Keine der beiden hat gemessen, ob Menschen über Monate rauchfrei blieben, und das ist die Frage, um die es beim Aufhören eigentlich geht.

Eine Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift Addiction hat 2025 den Stand für Suchterkrankungen insgesamt zusammengefasst. Ihr Ergebnis: Die Belege für Cannabidiol beim Reduzieren oder Beenden des Konsums, ausdrücklich auch bei Tabak, sind begrenzt und nicht schlüssig. Dieser Beitrag referiert, was gemessen wurde, und gibt keine Einnahme-, Mengen- oder Anwendungsempfehlung. CBD Öl ist kein Mittel zur Rauchentwöhnung und wird von CBDSÍ auch nicht so angeboten.

Rauchstopp mit Begleitung: Hausarztpraxis, Apotheke, Beratung

Wer aufhören möchte, hat mit Unterstützung bessere Chancen als allein. Die Weltgesundheitsorganisation hat 2024 die erste eigene klinische Leitlinie zur Tabakentwöhnung veröffentlicht. Darin empfiehlt die WHO Verhaltensunterstützung durch Fachpersonal, digitale Programme und zugelassene Medikamente und hält fest, dass die Kombination aus Medikament und Verhaltensunterstützung die Erfolgsquote deutlich erhöht.

In Deutschland ist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, früher Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) die zentrale Anlaufstelle. Sein Portal rauchfrei-info.de bietet kostenfrei ein Ausstiegsprogramm, ein Forum, einen Chat, Gruppenkurse und eine Telefonberatung. Hausärztinnen und Hausärzte klären, ob ein Medikament infrage kommt, und berücksichtigen dabei Vorerkrankungen und bestehende Medikation. Bei Schwangerschaft, psychischen Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehört der Rauchstopp grundsätzlich in ärztliche Begleitung.

Was sich an einem CBD Öl prüfen lässt: Zusammensetzung und Labor

Nachprüfbar sind bei einem Öl der Inhalt der Flasche und seine Herkunft. Ein Vollspektrum-Öl enthält neben Cannabidiol weitere Cannabinoide und Terpene der Hanfpflanze sowie geringe THC-Spuren aus der Pflanze. Bei einem Breitspektrum-Öl ist THC weitgehend entfernt, der Restwert steht im Laborbericht der Charge. Ein Isolat enthält nur Cannabidiol. Nikotin kommt in keinem dieser Öle vor, denn die Hanfpflanze bildet kein Nikotin.

Ein Beispiel für solche Angaben: Das Vollspektrum CBD Öl mit 20 Prozent von CBDSÍ enthält 2.000 mg CBD je 10 ml, gelöst in Bio-Hanfsamenöl, ohne Aromen und ohne Zusätze, und kostet 19,95 Euro, also 1,00 Euro je 100 mg. Der Hanfextrakt stammt aus den Niederlanden, abgefüllt wird in Deutschland in einer GMP-zertifizierten Anlage, und die Marke ist Cannatrust-zertifiziert.

Jede Charge wird im Labor geprüft, die Ergebnisse zu Cannabinoidgehalt und THC-Restwert stehen in den Laborberichte der CBD Öle. Solche Angaben beschreiben, was in der Flasche ist. Über das Rauchverhalten sagt keine davon etwas, und wer eine Laborzahl in diese Richtung liest, geht über die Datenlage hinaus.

Nikotinabhängigkeit und Endocannabinoid-System: der Forschungsansatz

Nikotin bindet im Gehirn an Nikotinrezeptoren und setzt im Belohnungssystem Dopamin frei. Mit der Zeit verknüpft das Gehirn diesen Effekt mit Orten, Tageszeiten und Reizen: dem ersten Kaffee, der Pause vor der Tür, dem Anblick einer Schachtel. Solche erlernten Reize lösen später Verlangen aus, auch wenn der körperliche Entzug längst abgeklungen ist, und gelten als einer der wichtigsten Gründe für Rückfälle.

Das Endocannabinoid-System ist an der Steuerung dieses Belohnungssystems beteiligt. In Tierversuchen veränderten Eingriffe in dieses System, wie oft Tiere sich Nikotin selbst verabreichten. Cannabidiol bindet anders als THC kaum direkt an den CB1-Rezeptor und berauscht nicht. Deshalb gilt es in der Suchtforschung als Kandidat, der untersucht werden soll, nicht als erprobtes Mittel.

Auch Anspannung ist ein häufiger Auslöser für die Zigarette. Wie dünn die Studienlage zu Cannabidiol und akuter Anspannung ist, fasst der Beitrag zu CBD bei Stress zusammen.

Die Studien im Überblick

Studie Teilnehmende Design Ergebnis Grenze
Morgan und Kollegen, 2013 (Addictive Behaviors) 24 Rauchende mit Wunsch aufzuhören, je 12 pro Gruppe randomisiert, doppelblind, Placebo, CBD-Inhalator über eine Woche bei Rauchverlangen In der CBD-Gruppe sank die Zahl gerauchter Zigaretten während der Studienwoche laut Autoren um rund 40 Prozent, in der Placebo-Gruppe nicht Pilotstudie, eine Woche, Inhalator statt Öl, Rauchfreiheit nicht gemessen
Hindocha und Kollegen, 2018 (Addiction) 30 abhängige Rauchende ohne Aufhörwunsch randomisiert, doppelblind, Crossover, einmalige orale Gabe von 800 mg nach einer Nacht ohne Zigarette Aufmerksamkeit für Zigarettenbilder und deren Attraktivität geringer als unter Placebo, Verlangen und Entzugssymptome unverändert einzelne Laborsitzung, kein Aufhörversuch, sehr hohe Einzelmenge
Redonnet und Kollegen, 2025 (Addiction) 22 systematische Übersichtsarbeiten Umbrella Review zu CBD allein oder zusammen mit THC bei Suchterkrankungen Belege für CBD bei Abstinenz, Reduktion oder Beenden des Konsums, auch bei Tabak, begrenzt und nicht schlüssig wertet Übersichten aus, keine neue Studie

Die Studie von 2013: Inhalator statt Öl

Die Arbeitsgruppe um Celia Morgan am University College London teilte 24 Rauchende, die aufhören wollten, zufällig in zwei Gruppen. Beide erhielten eine Woche lang einen Inhalator, die eine Gruppe mit Cannabidiol, die andere mit Placebo, und sollten ihn immer dann benutzen, wenn das Verlangen nach einer Zigarette kam. Weder die Teilnehmenden noch das Studienteam wussten, wer was bekam.

In der Placebo-Gruppe blieb die Zahl der gerauchten Zigaretten unverändert, in der CBD-Gruppe sank diese Zahl laut Autoren um rund 40 Prozent. Bei der Nachbeobachtung war dieser Unterschied teilweise noch zu sehen. Die Autoren selbst sprechen von vorläufigen Befunden, die weitere Forschung rechtfertigen.

Die Grenzen sind deutlich: zwölf Personen je Gruppe, eine Woche Laufzeit, ein Inhalator mit einem anderen Aufnahmeweg als ein Öl und als Zielgröße die Zahl der Zigaretten, nicht ein vollständiger Rauchstopp. Wer die Studie als Beleg für ein Produkt anführt, überträgt ein Ergebnis aus einer anderen Darreichungsform auf eine andere Frage.

Zigarettenreize und Entzug: die Laborstudie von 2018

Chandni Hindocha und Kollegen, ebenfalls am University College London, untersuchten 30 abhängige Rauchende, die nicht aufhören wollten. Jede Person kam dreimal ins Labor: einmal nach normalem Rauchen und zweimal nach einer Nacht ohne Zigarette, dabei einmal mit einer einmaligen oralen Gabe von 800 mg Cannabidiol und einmal mit Placebo. Gemessen wurde, wie stark Bilder von Zigaretten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und wie angenehm die Teilnehmenden solche Bilder fanden.

Unter Placebo zog der Verzicht über Nacht die Aufmerksamkeit deutlich zu den Zigarettenbildern hin. Unter Cannabidiol war dieser Effekt nicht zu sehen, und die Bilder wurden als weniger angenehm bewertet. Verlangen und Entzugssymptome unterschieden sich dagegen nicht von Placebo. Die Autoren berichten keine subjektiv bemerkten Nebenwirkungen, der systolische Blutdruck sank während der Abstinenz unter Cannabidiol leicht.

Aufmerksamkeit für Reize ist ein Messwert aus der Suchtforschung, kein Rauchstopp. Die Studie zeigt eine Veränderung in einer einzigen Laborsitzung bei Menschen ohne Aufhörwunsch. Die Menge von 800 mg ist eine Studienmenge unter Aufsicht und taugt nicht als Orientierung für irgendeinen Alltagsgebrauch.

Cannabidiol bei Suchterkrankungen: was Übersichtsarbeiten zusammenfassen

Die Umbrella Review von Redonnet und Kollegen hat 22 systematische Übersichtsarbeiten zu randomisierten Studien ausgewertet, fünf davon mit Metaanalyse. Ergebnis: gemischte Befunde, bei Tabak wie bei Alkohol, Opioiden und Cannabis. Cannabidiol allein erscheint nach dieser Auswertung nicht als wirksame Behandlung von Suchterkrankungen. Positive Befunde gab es vor allem für ein Kombinationspräparat mit THC beim Cannabisentzug, das für Tabak keine Rolle spielt.

Eine andere Frage ist, ob Cannabidiol selbst ein Abhängigkeitspotenzial hat. Die WHO sah 2018 in ihrer Bewertung dafür keine Hinweise, die Einzelheiten stehen im Beitrag zur Frage, macht CBD abhängig.

Warum sich die Ergebnisse nicht auf ein Öl übertragen lassen

  • Andere Darreichung: Die Studien arbeiteten mit einem Inhalator oder einer hohen Einzelgabe im Labor, nicht mit einem Öl aus dem Handel.
  • Anderer Endpunkt: Gemessen wurden Zigarettenzahl über eine Woche und Aufmerksamkeit für Bilder, nicht Rauchfreiheit nach sechs oder zwölf Monaten.
  • Kleine Gruppen: 24 und 30 Personen reichen für ein Signal, nicht für eine verlässliche Aussage.
  • Andere Zusammensetzung: Studienpräparate enthalten definiertes Cannabidiol, ein Vollspektrum-Öl zusätzlich weitere Pflanzenstoffe.

Hinzu kommt, dass Studien mit Inhalator die Handbewegung und das Ritual des Rauchens teilweise nachbilden. Welcher Anteil eines Effekts auf den Stoff und welcher auf das Ritual entfällt, lässt sich aus einer so kleinen Studie nicht trennen.

Rauchstopp-Hilfen mit belastbarer Evidenz

Deutlich robuster ist die Datenlage zu den Wegen, die die WHO-Leitlinie von 2024 empfiehlt. Dazu gehören Beratung und Verhaltensunterstützung durch Fachpersonal, digitale Programme und Medikamente: Nikotinersatz als Pflaster, Kaugummi oder Spray, dazu Vareniclin, Bupropion und Cytisin. Nikotinersatz gibt es in der Apotheke ohne Rezept, die übrigen Medikamente gehören in ärztliche Hand.

Die Telefonberatung des BIÖG ist unter 0800 8 31 31 31 erreichbar, dazu kommen Rauchfrei-Kurse vor Ort und das Online-Ausstiegsprogramm. Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen zertifizierte Nichtraucherkurse. Diese Angebote lassen sich ohne Produktkauf beginnen, und für diese Wege gibt es die Evidenz, die bei Cannabidiol fehlt.

Sicherheit während der Rauchentwöhnung: Medikamente und Einordnung

Situation Einordnung Quelle
Du suchst eine erprobte Methode zum Aufhören Verhaltensunterstützung plus zugelassenes Medikament nach Beratung WHO-Leitlinie 2024
Du willst kostenlos beraten werden Telefonberatung, Chat, Kurse und Ausstiegsprogramm des BIÖG rauchfrei-info.de
Du erwartest weniger Verlangen oder Entzug durch CBD In der Laborstudie blieben Verlangen und Entzugssymptome unverändert Hindocha 2018
Du suchst ein CBD-Produkt als Rauchstopp-Mittel Belege begrenzt und nicht schlüssig, kein CBD-Produkt dafür zugelassen Redonnet 2025
Du nimmst Medikamente, auch zur Rauchentwöhnung Mögliche Wechselwirkungen vorab ärztlich oder in der Apotheke klären WHO ECDD 2018

Cannabidiol wird in der Leber über dieselben Enzyme abgebaut wie viele Arzneimittel. Zur Kombination mit Medikamenten zur Rauchentwöhnung gibt es keine belastbaren Daten, deshalb klärt jede Person mit Dauermedikation das vorab ärztlich oder in der Apotheke. Welche Gruppen betroffen sind, fasst der Beitrag zu CBD Wechselwirkungen mit Medikamenten zusammen.

Unerwünschte Effekte, die in Studien mit Cannabidiol berichtet wurden, etwa Müdigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden, ordnet der Überblick zu CBD Nebenwirkungen ein.

Aussagen im Netz einordnen

Drei Prüffragen sortieren die meisten Behauptungen. Wurde an Menschen gemessen oder an Tieren? Gab es eine Placebo-Gruppe und eine Verblindung? Und was war der Endpunkt: Zigaretten pro Tag über eine Woche, Aufmerksamkeit für Bilder oder tatsächlich Rauchfreiheit über Monate?

Drei Muster tauchen besonders oft auf. Das erste ist die Prozentzahl ohne Kontext, etwa die rund 40 Prozent aus der Pilotstudie von 2013 ohne den Hinweis auf zwölf Personen je Gruppe und eine Woche Laufzeit. Das zweite ist die Verschiebung des Endpunkts, wenn aus veränderter Aufmerksamkeit im Labor „weniger Verlangen“ wird, obwohl genau das Verlangen unverändert blieb. Das dritte ist die Übertragung vom Inhalator auf ein Öl. Wer diese Muster kennt, erkennt werbliche Texte ohne Fachwissen.


Häufige Fragen

Belegt ist das nicht. Untersucht wurde Cannabidiol bisher nur in kleinen Studien, und zwar als Inhalator oder als hohe Einzelgabe im Labor, nicht als Öl aus dem Handel. Keine Studie hat gemessen, ob Menschen dadurch dauerhaft rauchfrei wurden. Eine Übersichtsarbeit von 2025 bewertet die Belege als begrenzt und nicht schlüssig. Bewährt sind Beratung, digitale Programme und zugelassene Medikamente.

Am häufigsten zitiert werden zwei Arbeiten vom University College London. 2013 erhielten 24 Rauchende eine Woche lang einen Inhalator mit CBD oder Placebo, in der CBD-Gruppe sank die Zahl gerauchter Zigaretten. 2018 bekamen 30 Rauchende einmalig CBD oder Placebo, gemessen wurde die Aufmerksamkeit für Zigarettenbilder. Beide Studien sind klein und kurz.

Nein. Nikotinersatz, Vareniclin, Bupropion und Cytisin gehören zu den Mitteln, die die WHO in ihrer Leitlinie von 2024 zur Tabakentwöhnung empfiehlt. Für Cannabidiol gibt es keine vergleichbare Evidenz und keine Zulassung für diesen Zweck. Welches Medikament passt, klärt die Hausarztpraxis, Nikotinersatz gibt es auch ohne Rezept in der Apotheke.

Nein. Die Hanfpflanze bildet kein Nikotin, deshalb enthält ein CBD Öl aus Hanfextrakt und Trägeröl kein Nikotin. Das bedeutet auch, dass ein CBD Öl keinen Nikotinentzug abfedern kann, wie es Nikotinpflaster oder Kaugummi tun. Welche Cannabinoide ein Öl tatsächlich enthält und wie hoch der THC-Restwert ist, zeigt der Laborbericht der jeweiligen Charge.

Nein. Beim Verbrennen von Pflanzenmaterial entstehen Teer, Kohlenmonoxid und weitere Schadstoffe, unabhängig davon, ob Tabak oder Hanf verbrannt wird. Oft werden CBD Blüten zudem mit Tabak gemischt. Das Ritual des Rauchens bleibt damit erhalten, und genau dieses Ritual ist ein Rückfallauslöser. Für einen Rauchstopp gibt es besser untersuchte Wege über Beratung und zugelassene Medikamente.

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, früher Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, bietet über rauchfrei-info.de ein kostenfreies Ausstiegsprogramm, ein Forum, einen Chat und Gruppenkurse. Die Telefonberatung ist unter 0800 8 31 31 31 erreichbar. Dazu kommen Hausarztpraxen, Apotheken und Suchtberatungsstellen. Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen zertifizierte Nichtraucherkurse.

Dazu gibt es keine belastbaren Studiendaten. Cannabidiol wird in der Leber über Enzyme abgebaut, die auch viele Arzneimittel verarbeiten, deshalb sind Wechselwirkungen möglich. Wer Medikamente zur Rauchentwöhnung oder andere Dauermedikamente nimmt, klärt die Frage vorab in der Hausarztpraxis oder in der Apotheke. Eine allgemeine Freigabe gibt es nicht.

Quellen

  1. Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: preliminary findings Addictive Behaviors (Morgan CJ, Das RK, Joye A, Curran HV, Kamboj SK; University College London), 2013Stützt die Beschreibung der Pilotstudie: 24 Rauchende mit Aufhörwunsch, randomisiert, doppelblind, CBD-Inhalator oder Placebo über eine Woche, in der CBD-Gruppe rund 40 Prozent weniger Zigaretten, von den Autoren als vorläufig bezeichnet.
  2. Cannabidiol reverses attentional bias to cigarette cues in a human experimental model of tobacco withdrawal Addiction (Hindocha C, Freeman TP, Grabski M u. a.; University College London), 2018Stützt die Beschreibung der Laborstudie: 30 abhängige Rauchende ohne Aufhörwunsch, einmalige orale Gabe von 800 mg gegen Placebo, geringere Aufmerksamkeit für Zigarettenreize, Verlangen und Entzug unverändert.
  3. Efficacy of cannabidiol alone or in combination with Δ-9-tetrahydrocannabinol for the management of substance use disorders: An umbrella review of the evidence Addiction (Redonnet B u. a.), 2025Stützt die Aussage, dass die Belege für CBD bei Abstinenz, Reduktion oder Beenden des Konsums, auch bei Tabak, begrenzt und nicht schlüssig sind und CBD allein nicht als wirksame Behandlung von Suchterkrankungen erscheint.
  4. WHO clinical treatment guideline for tobacco cessation in adults Weltgesundheitsorganisation (WHO), 2024Stützt die empfohlenen Rauchstopp-Wege: Verhaltensunterstützung, digitale Programme, Vareniclin, Nikotinersatz, Bupropion und Cytisin sowie die höhere Erfolgsquote bei Kombination aus Medikament und Verhaltensunterstützung.
  5. rauchfrei-info.de: Informationsportal zum Rauchstopp Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), früher BZgA, 2026Stützt die Angaben zu den kostenfreien Rauchstopp-Angeboten in Deutschland (Ausstiegsprogramm, Forum, Chat, Gruppenkurse) und zur Telefonberatung unter 0800 8 31 31 31.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt weder ärztliche Beratung noch Rechtsberatung. Stand: 09/2026

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